Großes Osterlager auf der Loreley

Logistische Höchstleistung für die Loreley. Vier Autos, zwei Anhänger, sechs Zelte, zwei Lagerplanen und zehn Leute – das war der Auftakt zum Osterspektakel auf der Loreley.  Nach ersten Transportproblemen der Komturei Creutzwald, welche aber schnell geklärt waren, ging es am Karfreitag über Saarbücken auf die Loreley. Wir, die Männer des Clans (wir haben Zuwachs bekommen 🙂 ), haben uns mit einem Anhänger aufgemacht, um unseren Freunden der Komturei Creutzwald logistischen Laderaum zur Verfügung zu stellen. Während wir also auf dem  Weg nach Saarbrücken waren, sind unsere beiden Frauen schon mal mit dem Kühlwagen vorraus gefahren. Das war schon mal eine super Leistung. Herzlichen  Dank dafür! Mädels, ihr seid spitze!!!

Aufbau LoreleyAuf dem Marktgelände angekommen, wurde uns auch gleich unser Lagerplatz zugeteilt. Da wir bis jetzt immer nur mit einem kleineren Lager unterwegs waren, stellte sich der Aufbau als nicht allzu einfach da. Wie bekommen wir auf unsere normale Lagerfläche von 15 x 8 Meter und der Lagerfläche der Komturei von 20 x 8 Meter plötzlich noch zwei Zelte mehr auf? Doch noch vielen Überlegungen und Abwägungen, bekamen wir es dann nach einigen Startschwierigkeiten hin und das Lager nahm eine aussagekräftige Form an. Nur der Wind war etwas heftig und verzögerte den Aufbau etwas. Abends noch den Grill angeworfen, wurde noch viel gelacht und die Seele baumeln gelassen. Auch das Wetter meinte es recht gut mit uns.

schottenDer Samstag morgen verlief auch ganz entspannt. Es ist einfach herrlich, wenn man morgens aufwacht und aus dem Zelt kriecht. Totale Ruhe. Also erstmal Feuer für das Kaffeewasser entfachen und sich seelisch und moralisch auf die Markteröffnung vorbereiten. Nach einem ausreichenden Frühstück war es dann auch soweit. Um 11 Uhr trafen wir uns alle vor der großen Bühne zum gemeinsamen Einlaufen über den Markt ein. Nach dem Umzug über das Marktglände und der Ansprache des Marktvogtes wurde das Osterspektakel dann offiziell eröffnet. Viele Besucher nutzten den Ostersamstag zu einem Bummel durch eine andere Zeit. Durch die Größe unseres Lagers wurden wir recht schnell von vielen Marktbesuchern belagert. Wie bei den vergangenen Märkten war das Interesse am Duncarron Infopoint wieder sehr groß. Viele Fragen und Gespräche über das Projekt lies die Zeit schnell vergehen. Wir hoffen, dass unsere Arbeit viele Früchte  trägt. Während der Marktzeiten wurde die Torwache zwischen den Lagergruppen aufgeteilt. Jedes Lager musste 1,5 Std pro Tag am Eingang Präsenz zeigen. Als gemeinsames Lager konnten wir uns jedoch aufteilen. So wurde die Samstagsschicht  von den Tempelrittern übernommen, die sich anschließend mit viel Eigenironie nur noch „Stempelritter“ nannten. Der Tag verlief wie im Fluge.

aufmarschOstersonntag- das alltägliche Ritual: Aufwachen und Feuer entfachen. Doch als ich aus dem Zelt kam merkte ich das irgndetwas anders war. Tatsächlich muss in der Nacht jemand in unser Lager eingedrungen sein. Einbrecher hier auf dem Marktgelände??? Kein Zweifel – die Spuren waren eindeutig. Es war der Osterhase 🙂 Nach und nach öffneten sich die Zelte und einer nach dem anderen kam mit zerzaustem Haar und verknittertem Gesicht nach draußen. Überall war die Freude über den nächtlichen Besuch zu sehen. Da wir heute aber alle etwas später dran waren und somit auch später mit dem Frühstück begannen,haben wir den morgendlichen Einmarsch wohl völlig vergessen. Aber auch so war es spannend das ganze Treiben mal aus einer anderen Sicht – also aus dem Lager- zu betrachten. Auch der Samstag verlief wie im Fluge.

tschechenkampfAuf der großen Bühne gab die tschechische Schaukampftruppe ihr Bestes. Der Besucheransturm war überwältigend. Auch in unserem Lager wurden plötzlich die Waffen gezogen und aufeinander gerichtet. Schnell bildete sich eine große Menschentraube vor unserer Lagergrenze und die Besucher schauten dem Klirren der Klingen gespannt zu. Anschließend hieß es für uns Abmarsch zum Wachdienst am Tor. Nachdem wir reichlich Besucher kontrolliert und „abgestempelt“ hatten, sorgten wir in und an unserem Lager für gute Stimmung. Plötzlicher unerwarteter Besuch von Anja und Paul setzte dann noch eins drauf. Die beiden wollten einfach einen schönen Tag auf dem Markt verbringen und hatten nicht damit gerechnet, dass wir dort lagern. Eine Entscheidung wurde schnell getroffen. Die Beiden bleiben über Nacht. Da wir noch ein Zelt frei hatten machte sich Paul schnell auf den Rückweg um die Übernachtungsutensilien zu holen. Nach drei Stunden kehrte er zurück und es wurde ein lustiger Abend. Später gab es dann noch einen leckeren Kohleintopf mit Rindfleisch.

gruppeAuch der Ostermontag war einfach grandios. Das Wetter meinte es besonders gut mit uns. Stahlender Sonnenschein sorgte für eine echt tolle Stimmung bei den Besuchern sowie auch bei uns. Abends kochten die Mädels noch eine leckere arabische Gemüsesuppe – wie immer zuviel – so, dass wir noch einige Händler mit versorgen konnten. Auch die waren sehr dankbar über eine warme Mahlzeit vor der Abreise. Alles in allem war ein wahnsinnig tolles Wochenende mit unseren Freunden, welches wir natürlich auch dem Veranstalter Sündenfrei mit zu verdanken haben. An dieser Stelle sei dem Veranstalter nochmal für das tolle Buchenholz, welches uns zur Verfügung gestellt wurde, gedankt. Auch die Möglichkeit zur erfrischenden Dusche war gegeben. Logistisch gesehen, ein sehr guter Markt. Danke! Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Lager, welches schon kommendes Wochenende in Zweibrücken ansteht.

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